caissa-2016-01-cover-433x600Über Caissa

Caissa ist eine wissenschaftlich ausgerichtete Zeitschrift zur Geschichte des Schachs und anderer Brettspiele von den ersten Anfängen bis in die jüngste Vergangenheit. Erscheinen wird Caissa in zwei Bänden pro Jahr mit einem Umfang von jeweils ca. 100 Seiten. Artikel erscheinen in Englisch oder Deutsch und es wird eine Zusammenfassung in der jeweils anderen Sprache beigefügt.

Auf Grund personeller Veränderungen wird die erste Ausgabe von Caissa im April 2016 erhältlich sein. Wir bitten um Ihr Verständnis. Sie kann per eMail, info(at)Caissa-Journal.de oder über unser Kontaktformular bestellt werden (14,90 €). (english contact form)

Caissa ist die Göttin oder Muse des Schachspiels. Zum ersten Mal wurde eine solche mythologische Figur im Gedicht „Scacchia ludus“ erwähnt, das 1525 vom italienischen Humanisten Marco Girolamo Vida verfasst wurde. Während bei Vida die Gestalt noch den Namen „Scacchis“ trägt, taucht sie 250 Jahre später (1763) im Gedicht „Caissa“ des englischen Autors Sir William Jones unter ihrem heute geläufigen Namen auf. Das Gedicht handelt von der Nymphe Caissa, für die der römische Kriegsgott Mars das Schachspiel erfindet, um ihr Herz zu erobern.

Caissa ist in heutigen Schachkreisen ein sehr bekannter Begriff, der etwa Eingang in die Namen vieler Schachvereine genommen hat. Die historischen Bezüge der Caissa, die auch in Kunst und Literatur immer wieder thematisiert wurde, bewogen die Herausgeber der vorliegenden Zeitschrift, ihren Namen als Titel der neuen Publikation zu verwenden.

Tagung

Die Institut für Alte Geschichte und das Institut für transkulturelle anglophone Studien der Universität des Saarlandes veranstalten eine Tagung („Games of Empires“) mit schachhistorischer Thematik im April 2016 – mit nachfolgender Publikation der Beiträge. Folgetagungen sind alle ein bis zwei Jahre an wechselnden Standorten vorgesehen.

Themen der ersten Ausgabe

In der ersten Ausgabe finden sich, neben anderen, die folgenden Artikel:

  • Geleitwort von Herbert Bastian, Präsident Deutscher Schachbund (DSB) e. V. und Vizepräsident des Weltschachbunds (FIDE). (english Preface)
  • Iván Bottlik (Budapest): László Tóth: Schachspieler, Redakteur, Herausgeber und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens
  • Tony Gillam (Nottingham): Getting Things Right
  • Prof. Dr. Bernd Gräfrath (Duisburg-Essen): Die Wendejahre 1989-90 in der Zeitschrift „Schach“
  • Dr. Adrian Harvey (London): Social participation in the game of chess: A recreation for everyone
  • Dr. Robert Hübner (Köln): Der erste Wettkampf zwischen Blackburne und Steinitz
  • Dr. Peter Monté (Voorburg): Mythical Inventors of Chess
  • Siegfried Schönle (Kassel): Schach in Büchern aus der Zeit des deutschen Barocks oder der Frühen Neuzeit. – Eine annotierte Bibliographie
  • Antonella Ziewacz (Saarbrücken): Die NS-Ideologie im Brettspiel

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→ Rezension auf www.chessbooks.nl von John Elburg („Certainly one of the most interesting chess magazines that I have ever seen!“).

Rezension (pdf, niederländisch) in der Rubrik „Schaken“ im Nederlands Dagblad von B. H. Wilders.

→ Rezension auf glarean-magazin.ch von Walter Eigenmann (“ Die Erstausgabe dokumentiert eindrücklich ein breites thematisches Spektrum und eine erlesene Qualität sowohl in drucktechnischer wie in grafischer Hinsicht.“)

→ Rezension auf www.schach-chess.com von Elke Rehder („Die erste Ausgabe liegt mir vor und macht einen sehr guten, bibliophilen Eindruck.“)

Rezension in “Berührt geführt”, einem Blog der der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, von Jürgen Kaube („Hübner präpariert zunächst die verstreut und oft unvollständig publizierten Partien dieser frühen Auseinandersetzung heraus. Dann analysiert er sie.“)

Rezension auf der Homepage des Deutschen Fernschachbundes von Uwe Bekemann („‚Caissa‘ ist nicht irgendeine (neue) Schachzeitschrift, sondern eine komplett außergewöhnliche.“)

Rezension (norwegisch – Übersetzung: pdf) auf der Homepage des „Fredriksstad Schakelskap“ von Holger Blauhut.

→ Rezension (pdf, 418 kB) von Günter Büsing in Die Schwalbe. Zeitschrift für Problemschach – Heft 280 („Die Herausgeber haben sicher einigen Mut bewiesen, mit einer derart ambitionierten Zeitschrift auf den vermeintlich nicht sehr großen Markt zu gehen.“)

→ Rezension auf www.schachmuseum.com von Nicholas Lanier („Die Zeitschrift entspricht jedenfalls den hohen Erwartungen, die in den letzten Monaten angestellt wurden, in bestem Stil…..man freut sich schon auf die nächste Nummer!“)